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Jobchancen für Behinderte steigen

Der Integrationsfachdienst Bremen lädt arbeitssuchende Menschen mit Behinderung zu einem individuellen, kostenfreien Vermittlungsgespräch ein. Anmeldung unter 0421-27752-00.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass zwei Faktoren den Einstieg ins Arbeitsleben begünstigen“, erläutert Karin Wiechard, Fachbereichsleiterin beim IFD Bremen, „das sind ein Praktikum und Fördermöglichkeiten für den Arbeitgeber.“

Der IFD Bremen nimmt den Weg über die Arbeitssuchenden, um beide Seiten zusammenzubringen: Er lädt deshalb arbeitssuchende Menschen mit Behinderung zu einem individuellen Beratungs- und Vermittlungsgespräch ein. Wer sich unter der Telefonnummer 0421-27752-00 anmeldet, sollte als Voraussetzung erfüllen: in der Stadt Bremen zu leben, schwerbehindert und hier arbeitslos gemeldet zu sein. Auch Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall den beruflichen Neustart wagen, sind willkommen. Und sollte jemand in Niedersachsen wohnen, klären die IFD-Fachleute mit dem jeweiligen Kostenträger, ob eine Zusammenarbeit möglich ist.Die Beraterinnen und Berater begleiten die Arbeitssuchenden auf ihrem Weg in eine neue Beschäftigung. Dabei stehen individuelle Bedürfnisse, Fähigkeiten und Potenziale im Mittelpunkt.

Die Beratungsgespräche umfassen:

  • Erkunden der individuellen Interessen und Fähigkeiten

  • Erstellen von Bewerbungsunterlagen

  • Training von Bewerbungssituationen

  • Suche nach einem Praktikumsplatz und einer Arbeitsstelle

  • Begleitung zu Vorstellungsgesprächen, wenn dies eine Hilfe ist

  • Begleitung und Betreuung nach der Arbeitsaufnahme bis zum Ende der Probezeit, wenn dies benötigen wird.
 

Immer auf dem Laufenden

Hätten Sie´s gewusst? Bernhard Havermann, Geschäftsführer des IFD, ist ein begeisterter Marathoni. Am 2. Oktober 2011 lief er den Bremer swb-Marathon.

„Die Strecke war wirklich schön und das Wetter sehr angenehm“, berichtet Bernhard Havermann, Geschäftsführer der Integrationsfachdienst Bremen GmbH (IFD Bremen). Er hat zum ersten Mal den Bremer swb-Marathon absolviert und ist beeindruckt, was die Bremerinnen und Bremer aus ihrem Marathon gemacht haben.

„Ein nettes Publikum mit ganz vielen individuellen Ideen!“ Sei es ein DJ am Deichschart in der Bremer Neustadt oder im Schwachhauser Fußgängertunnel, der mit einer Lichtanlage ausgestattet war – so etwas fehlte Havermann bislang in seiner Marathon-Laufbahn. Und dass ein Lauf mitten durch ein Gebäude, den Speicher I in der Bremer Überseestadt, hindurchgeht, das war für den 43-Jährigen ebenfalls neu. „Absolut unterhaltsam!“

Auch die Zeit nach dem Lauf wird der IFD-Geschäftsführer gern in Erinnerung behalten. „Ich habe die 42,195 Kilometer locker überstanden. Die Regenerationsphase war gut und problemlos.“ Havermanns Zeit lag bei 3:25 Stunden, mit dem 88. Platz ist er mehr als zufrieden.

Was bleibt, sind sein Ehrgeiz und die Vorfreude – auf ein nächstes Rennen.